Wie Red Bull Mercedes bei Cockpit-Entscheidung ausstach

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Wie Red Bull Mercedes bei Cockpit-Entscheidung ausstach
Wie Red Bull Mercedes bei Cockpit-Entscheidung ausstach

Jetzt ist es offiziell: Red-Bull-Pilot Alexander Albon (25) wird 2022 in die Formel 1 zurückkehren.

Der Engländer, der mit thailändischer Lizenz aktuell in der DTM fährt, wird im nächsten Jahr Teamkollege vom Kanadier Nicholas Latifi (26), mit dem das Traditionsteam aus England den Vertrag verlängert hat. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Albon wird den Briten George Russell (23) ersetzen, der 2022 als Teamkollege von Superstar Lewis Hamilton (36) zu Mercedes wechselt. Das gaben Red Bull und Williams gleichzeitig bekannt.

Jost Capito, der deutsche Teamchef von Williams, sagt: „Es ist fantastisch, dass wir jetzt unsere Fahrer für 2002 bekannt geben dürfen. Beide Piloten werden uns helfen, den nächsten Schritt zu machen.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Albon, der Ende letzten Jahres durch den Mexikaner Sergio Pérez als Teamkollege vom Wunderknaben Max Verstappen (Niederlande) bei Red Bull ersetzt wurde, ist glücklich. „Ich bin begeistert, in die Formel 1 zurückkehren zu können und danke Williams und Red Bull für das Vertrauen, das sie mir geben.“

Red Bull gewinnt Machtkampf um Williams-Cockpit

SPORT1 erfuhr: Red Bull hat damit den Machtkampf der Top-Teams gewonnen. Denn Williams-Antriebslieferant Mercedes hatte Bedenken angemeldet, dass ein Red-Bull-Fahrer Motorgeheimnisse am den WM-Rivalen weiterleiten könnte. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Mercedes-Teamchef Toto Wolff wollte stattdessen seinen Formel-E-Weltmeister Nyck de Vries (Niederlande) bei Williams platzieren. Doch das britische Traditionsteam entschied sich für die Red-Bull-Variante.

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko zu SPORT1: „Alex wird weiterhin in der Red-Bull-Familie bleiben. Er ist ein großartiger Pilot mit extremen Fähigkeiten, beispielsweise in der Simulator-Arbeit. Er hat es verdient, wieder in der Formel 1 zu sein.“

Auch für die DTM ist die Verpflichtung Albons ein Beweis für ihre Wertigkeit. Grund: Albon fährt in diesem Jahr mit einem von Red Bull eingesetzten Ferrari zusammen mit Red-Bull-Junior Liam Lawson (19, Neuseeland) in der „besten Tourenwagenserie der Welt“. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

DTM-Chef Gerhard Berger: „Albon zeigt, dass die DTM auch als Sprungbrett für die Formel 1 dienen kann. Ich denke, Lawson wird der nächste sein, den wir in der Königsklasse sehen werden.“

Verwirrung um Albon-Fotos im Williams

Übrigens: Die Bilder, die von Albon mit Williams-Kleidung schon am Morgen der Verkündung im Internet kursierten, haben nichts mit der aktuellen Verpflichtung zu tun. Sie sind 14 Tage alt. Albon wurde kurz vor dem GP in Belgien in Spa zur Williams-Sitzprobe bestellt, um den zunächst positiv auf Covid-19 getesteten Latifi zu ersetzen.

Da der Kanadier dann aber doch negativ getestet wurde, war Albons Ersatzfahrereinsatz in Spa hinfällig.

Größter Konkurrent Albons um das vakante Russell-Cockpit bei Williams war der Chinese Guanyu Zhou (22). Der F2-Fahrer aus Shanghai winkte mit einer Mitgift von 30 Millionen Euro aus seiner Heimat. Doch die politischen Verhältnisse sprachen dagegen. Die Williams-Mehranteilseigner aus den USA wollten keinen Fahrer aus dem Reich der Mitte haben.

Wer landet im Alfa-Romeo-Cockpit?

Für den Fahrermarkt bedeutet das: Zhou verhandelt jetzt über das letzte übrig gebliebenen Cockpit in der Formel 1 bei Alfa-Romeo-Sauber.

Dort wurde der finnische Noch-Mercedes-Pilot Valtteri Bottas (32) als Nachfolger seines Landsmanns Kimi Räikkönen (41), der seine Laufbahn Ende dieser Saison beendet, schon bestätigt. Sein Konkurrent ist Nyck de Vries, den Mercedes-Teamchef Wolff jetzt bei Alfa unterbringen will.

Bei Haas geht laut SPORT1-Informationen nichts mehr. Dort sollen Mick Schumacher und der Russe Nikita Mazepin auch als Fahrerpaarung 2022 während des GP Italiens am Wochenende in Monza bestätigt werden.

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