Wilmots sieht sich als Aufbautrainer in der Elfenbeinküste

Der ehemalige Schalke-Spieler will mit seinem neuen Team etwas aufbauen. Dabei zieht er Vergleiche mit den Belgiern, als er dort als Trainer anfing.

Statt mit Belgien um internationale Titel zu spielen, ist Marc Wilmots jetzt Aufbauhelfer in der Elfenbeinküste. "Im Moment stecken wir in einem Loch, so wie das belgische Team vor zwölf Jahren, als es an keinem Turnier teilgenommen hat. Wir müssen die Dinge wieder in Ordnung bringen", sagte Wilmots (48) bei seiner Vorstellung als neuer Nationaltrainer der "Elefanten", "um die Mannschaft zu einer Mannschaft zu machen, die wieder gewinnen will."

Der ehemalige Bundesliga-Profi und -Trainer war vor acht Monaten nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus bei der EM als belgischer Nationalcoach entlassen worden. Wilmots tritt die Nachfolge des Franzosen Michel Dussuyer an, der nach dem Scheitern der Elfenbeinküste in der Vorrunde des Afrika-Cups zu Beginn des Jahres gehen musste.

"Wenn Sie mich fragen, warum ich hier bin, dann ist das, weil ich etwas aufbauen möchte", sagte Wilmots: "Und ich bin mir einer Sache sicher: Dass es in der Elfenbeinküste sehr viele Talente gibt." Der einstige Publikumsliebling von Schalke 04 will diese Talente fördern und fordern: "Es gibt viele junge Spieler hier, und ich würde gerne ihre Karrieren anschieben."

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