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Wimbledon-Zoff: Deutsche Spielerin entfacht großen Wirbel

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Wimbledon-Zoff: Deutsche Spielerin entfacht großen Wirbel
Wimbledon-Zoff: Deutsche Spielerin entfacht großen Wirbel

Ein Wimbledon-Zoff um die Bezwingerin von Serena Williams und ihre deutsche Doppel-Partnerin hat für mächtig Wirbel abseits des Heiligen Rasens ausgelöst.

Harmony Tan hat nach ihrem großen Triumph über die siebenmalige Siegerin kurzfristig ihren gemeinsamen Auftritt mit der deutschen Partnerin Tamara Korpatsch abgesagt - und heftige Irritationen ausgelöst.

Tamara Korpatsch macht Ärger über Williams-Bezwingerin Luft

Die 27 Jahre alte Korpatsch - Nummer 110 der Weltrangliste und deutsche Nummer 5 hinter Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Überraschung Jule Niemeier und Tatjana Maria - machte bei Instagram öffentlich ihrem Ärger Luft: Die Französin habe sich erst früh am Spieltag bei ihr gemeldet, eine Stunde vor dem geplanten Matchbeginn.

„Ich bin sehr traurig, enttäuscht und auch sehr wütend, dass ich leider nicht mein erstes Doppel-Grand-Slam spielen kann“, schrieb Korpatsch in ihrem Statement auf Instagram: „Es ist sehr unfair für mich. Das habe ich nicht verdient. Sie hat mich vor dem Turnier gefragt, ob wir Doppel spielen wollen, ich hab ja gesagt. Ich hab sie nicht gefragt, sie hat mich gefragt.“

Wer nach einem Drei-Stunden-Match am Vortag kaputt sei, könne „nicht professionell spielen“, hielt Korpatsch fest: „Das ist meine Meinung.“

Klärendes Gespräch nach öffentlicher Attacke

Später meldete sich Korpatsch ihrer Instagram-Story nochmal mit mehreren neuen Textbotschaften zu Wort: „Ich hasse meine Doppelpartnerin nicht, ich wollte nur meine Gefühle und Meinung zu der Situation teilen“, schrieb sie in Nachricht 1 am frühen Mittwochabend. Die kurzfristige Absage sei „sehr schmerzhaft“ gewesen, gerade wegen der seltenen Gelegenheit eines Grand-Slam-Auftritts.

Einige Stunden später ergänzte sie in Bezug auf eine mögliche Verletzung Tans, dass diese ihr nach ihrem Match gesagt hätte, dass sie „einfach nur müde sei, weil sie erst 1 Uhr nachts im Hotel angekommen“ sei: „Das verstehe ich völlig, aber warum konnte sie mir nicht einfach sagen, dass sie verletzt ist? Ich hätte diesen Post nie gemacht, wenn sie einfach mit mir geredet hätte.“

Schließlich verkündete Korpatsch am Donnerstagmorgen: „Ich und Harmony haben uns ausgesprochen und alle Missverständnisse bereinigt. Sie hat klargemacht, dass sie verletzt ist und wir haben uns beieinander entschuldigt.“

Sie habe deshalb auch ihren Post gelöscht und bitte darum, „keine bösen Kommentare über sie zu schreiben, ich will nicht, dass sie beleidigt wird“.

Im Einzelwettbewerb schied die Deutsche, die sich über die Weltrangliste qualifiziert hatte, bereits in der ersten Runde gegen Heather Watson aus. Bei diesem einem Spiel bleibt es nun.

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