Wintersport-Revolution ohne Biathlon?

Gibt es eine Revolution im Wintersport?

Wie Johan Eliasch, Chef des internationalen Ski-Verbands FIS, mitgeteilt hat, werden die sogenannten FIS-Games geplant. Es ist dabei eine Veranstaltung für die Sportarten, die dem Verband angehören.

Das Event soll alle vier Jahre stattfinden, wenn keine Weltmeisterschaften oder Olympische Winterspiele anstehen. Der Februar 2024 wird als möglicher Zeitpunkt für die erste Ausgabe genannt.

FIS-Games Förderung für kleine Sportarten

In einem Gespräch mit dem schwedischen Sender SVT erklärte Eliasch: „Wir sind zu über 50 Prozent an den Olympischen Winterspielen beteiligt. Das zeigt, wie groß wir sind. Und ich möchte sagen, dass wir den besten Teil der Olympischen Winterspiele haben. Das ist das, was den Leuten am besten gefällt.“

Der 60-Jährige fügte hinzu, dass er das Gefühl habe, dass die FIS-Games ein Festival für die Disziplinen des Verbandes sind. Eliasch hob zudem hervor, dass er mit den Plänen kleinere Sportarten fördern möchte.

Biathlon bleibt wahrscheinlich außen vor

„Es ist eine Gelegenheit für uns, Disziplinen wie Freestyle und Snowboarding mehr Aufmerksamkeit zu schenken, die ein großes Potenzial haben, aber im Weltcup nicht viel Aufmerksamkeit erhalten“, sagte der FIS-Chef.

Unwahrscheinlich ist allerdings, dass Biathlon auch ein Teil der FIS-Games wird. Ein Ausschlusskriterium ist schließlich, dass der Sport mit der Internationalen Biathlon Union (IBU) einen eigenen Verband hat.