Erfolg im Eiltempo! Alaba bricht Bundesliga-Rekord

SPORT1
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David Alaba schreibt ausgerechnet im Klassiker gegen Borussia Dortmund Bundesliga-Geschichte. Der Innenverteidiger des FC Bayern bricht mit dem 3:2-Sieg beim Rivalen einen Rekord (Service: Die Tabelle der Bundesliga).

Es war der 200. Sieg im deutschen Oberhaus für den Österreicher im 272. Spiel. Niemand zuvor hat diese Marke schneller erreicht.

Alaba leitet Rekordsieg mit Tor ein

Der Defensivmann leitete den historischen Sieg selbst ein. Er verwandelte in der vierten Minute der Nachspielzeit vor der Pause einen Freistoß zum 1:1 und leitete damit die Wende im Spitzenspiel ein. Seinen Schuss hatte Thomas Meunier abgefälscht. "Dann gehst du natürlich mit einem schlechten Gefühl in die Pause", kommentierte BVB-Star Mats Hummels den Treffer.

Vor dem Ausgleich hatte Marco Reus den BVB in Führung gebracht (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

In der zweiten Halbzeit brachten Robert Lewandowski (48.) und Leroy Sané (80.) den FC Bayern auf Kurs, bevor Erling Haaland (83.) noch einmal verkürzte (Service: Der Spielplan der Bundesliga).

Am Rekord-Erfolg für Alaba änderte das nichts mehr.

Erster Erfolg 2010 unter van Gaal

Seinen ersten Sieg in der Bundesliga feierte der 28-Jährige am 13. März 2010 beim 2:1 gegen den SC Freiburg. Damals lief er unter Trainer Louis van Gaal mit 17 Jahren als Linksverteidiger auf.

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Wie viele Siege für Alaba noch beim FC Bayern folgen, ist unklar. Der Vertrag des Leistungsträgers läuft im Sommer 2021 aus und im Wirbel um eine mögliche Verlängerung verkündete Bayerns Präsident Herbert Hainer zuletzt, dass der Verein die Offerte zurückgezogen hat.

Vor dem Kracher gegen den BVB machte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge aber wieder Hoffnung.

"Es ist wichtig, dass man die Qualität des Spielers und des Menschen hier ins richtige Licht rückt. Wenn David beim FC Bayern bleiben möchte - was ich zumindest nicht ganz auschließe - dann muss man darüber nachdenken, dass man einen gesichtsschonenden Weg für beide Parteien findet. Die Tür ist ja noch einen Spalt auf", verkündete er.

Vielleicht gibt es also doch noch eine Bayern-Zukunft beim neuen Rekordmann.