Eberl: Wirtz-Wechsel verstößt gegen Absprache

Sportinformationsdienst
Sport1

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat angesichts einer bestehenden Absprache zwischen mehreren Westklubs überrascht auf den Wechsel von U17-Nationalspieler Florian Wirtz (16 Jahre) vom 1. FC Köln zu Bayer 04 Leverkusen reagiert.

"Da ist etwas passiert, was keiner von uns gerne sieht", sagte Eberl angesichts einer Vereinbarung der Westvereine, sich gegenseitig keine Jugendspieler abzuwerben.


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Eberl bestätigt Absprache zwischen Westklubs

Der 46-Jährige bestätigte eine entsprechende Vereinbarung zwischen Gladbach, Köln, Leverkusen und inzwischen auch Fortuna Düsseldorf.

"Wir würden dieses Agreement gerne aufrecht erhalten, weil es ein wenig zur Beruhigung beiträgt. Hintenrum klauen würde zu vielen Problemen im Westen führen, wo wir eh schon auf engstem Raum sind", sagte Eberl.

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Wirtz-Wechsel schlägt hohe Wellen

Leverkusen hatte am Mittwoch die Verpflichtung von Wirtz bekannt gegeben, der Wechsel schlug in den lokalen Medien hohe Wellen.

"Es ist ein schmaler Grat, wie man miteinander umgeht. Ich weiß aber nicht, ob Köln vorher informiert worden ist", sagte Eberl.

Wirtz habe "definitiv" das Potenzial, in Leverkusen Stammspieler zu werden.

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