Witt begrüßt Eiskunstlauf-Reform

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Witt begrüßt Eiskunstlauf-Reform
Witt begrüßt Eiskunstlauf-Reform

Deutschlands Sportikone Katarina Witt begrüßt die Weltverbandsentscheidung zur Anhebung des Mindestalters im Eiskunstlauf auf 17 Jahre ausdrücklich. „Glückwunsch zu dieser historischen Entscheidung“, sagte die zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin dem SID am Dienstag: „Mit der Anhebung des Mindestalters auf 17 Jahre geht die ISU einen richtigen, zeitgemäßen Weg und schützt vorrangig die Athletinnen vor ihren teilweise überehrgeizigen Verantwortlichen. Sie werden somit gezwungen, viel umsichtiger mit den jungen Sportlerkarrieren umzugehen.“

Mit immer jüngeren Jahren würden "immer schwierigere Höchstleistungen von den Sportlern eingefordert, die langfristig gesehen nicht in ihrem Sinne sind und ebenso nicht zum Vorteil für unsere Sportart", sagte Witt.

Witt hofft durch die schrittweise Regeländerung bis zu den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo auf mehr Attraktivität für ihre Sportart. "So könnten wieder langjährige, spannende und faire Wettkämpfe entstehen und die Fans weltweit begeistern", sagte die 56-Jährige und fügte schmunzelnd hinzu: "Vielleicht sind ja bei Olympischen Winterspielen dann auch die zahlreichen One-Olympian-Hit-Wonder beendet und eine wettkampferprobte Eiskunstläuferin stellt endlich mal meinen Rekord ein."

Witt hat in ihrer großen Karriere 1984 und 1988 olympisches Gold gewonnen. Zudem holte sie vier Welt- und sechs Europameistertitel.

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