WM-Aus für Speer-Ass Vetter

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WM-Aus für Speer-Ass Vetter
WM-Aus für Speer-Ass Vetter

Die Schulter zwickt und schmerzt noch immer, an Leistungssport ist weiter nicht zu denken: Deutschlands Speerwurf-Rekordhalter Johannes Vetter hat seinen Start bei der Weltmeisterschaft in Eugene abgesagt.

Die Reise in die USA trat der 29-Jährige gar nicht erst an, die vage Hoffnung, dass es vielleicht doch für einen Start reichen könnte, hat sich zerschlagen.

„Ich werde die kommenden Wochen brauchen, um diese Entscheidung zu verdauen“, schrieb Vetter bei Instagram: „Es ist schwer zu sagen, wann ich wieder Wettkämpfe bestreiten werden kann.“

Der Ex-Weltmeister hatte wegen der hartnäckigen Entzündung in der Schulter bereits die deutsche Meisterschaft im Juni in Berlin verpasst. Bei der EM im August in München könnte er trotz der Absagen noch für ein Highlight sorgen - sofern die Gesundheit es zulässt.

Nach Vetter-Aus: Weber soll es richten

Für Vetter ist die neuerliche Absage ein harter Schlag, im vergangenen Jahr hatte er bei den Olympischen Spielen in Tokio als Top-Favorit eine herbe Enttäuschung erlebt. Dort kam er mit dem Bodenbelag überhaupt nicht zurecht, rutschte mehrfach aus - und landete am Ende nur auf dem neunten Platz.

2022 sollte für Vetter zu einem Glanzjahr werden, doch wegen der schmerzhaften Schulterverletzung steht nun auch hinter der Heim-EM in München (15. bis 21. August) ein großes Fragezeichen.

In Eugene ruhen die deutschen Hoffnungen im Speer-Wettbewerb damit auf Julian Weber, der Mainzer hatte in Vetters Abwesenheit bei der DM Ende Juni den Titel geholt. Vize-Europameister Andreas Hofmann (Mannheim), Dritter bei den deutschen Meisterschaften, steht ebenfalls im DLV-Aufgebot.

An Vetters Bestweite von 97,76 m kommen die beiden jedoch nicht heran: Weber steht bei 89,54 m, Hofmann bei 92,06 m.

Sprinterin Kaden fehlt auch verletzungsbedingt

Neben Vetter wird bei der WM auch Sprinterin Lilly Kaden (Dortmund) verletzungsbedingt fehlen.

Nähere Angaben zur Blessur der 20-Jährigen machte der DLV nicht. Neun Tage vor Beginn der Titelkämpfe in den USA schrumpft das deutsche Aufgebot damit von 79 auf 77 Sportlerinnen und Sportler zusammen.

„Es tut mir für beide Athleten leid, dass sie bei den Weltmeisterschaften nicht dabei sein können. Ich wünsche ihnen gute Besserung und hoffe, dass sie bald wieder in die Wettkämpfe einsteigen können“, sagte DLV-Chef-Bundestrainerin Annett Stein.

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