Wolff: Mercedes' Aktienkauf an Aston Martin ohne Einfluss auf F1-Teams

Norman Fischer
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Dass Mercedes seine Anteile an Autohersteller Aston Martin erhöhen möchte, wird laut Motorsportchef Toto Wolff keine Auswirkungen auf eines der beiden Formel-1-Programme haben. Der Daimler-Konzern hatte zuletzt verkündet, seine Anteile von derzeit 2,6 Prozent stufenweise in den kommenden drei Jahren auf bis zu 20 Prozent zu erhöhen.

Gefragt, ob sich für einen der beiden Hersteller in der Formel 1 etwas ändern wird, antwortet Wolff: "Nein, bis auf weiteres nicht." Denn: Das Formel-1-Team von Aston Martin sei komplett unabhängig vom Sportwagenhersteller selbst.

"Und natürlich ist die Beteiligung von Daimler etwas, das nur aufgrund der Fahrzeug-Unternehmen entschieden wurde, nicht aufgrund der Rennsportabteilungen", so Wolff. "Von meinem Standpunkt aus wird sich nichts ändern."

Der Deal zwischen den beiden Herstellern legt sein Augenmerk auf einen Technologietransfer und verschafft Aston Martin Zugang zur Architektur von Mercedes' Antriebsstrang, inklusive der Hybrid- und Elektrotechnologie.

Laut Lawrence Stroll ist die Partnerschaft für Aston Martin ein "weitreichender Moment" und ebnet den Weg, "eine der großartigsten Marken für Luxusautos der Welt zu werden".

In der Formel 1 arbeiten beide Teams bereits seit einigen Jahren zusammen: Racing Point ist Kundenteam der Mercedes-Motoren und bezieht auch weitere Teile von den Silberpfeilen. 2020 steht man jedoch in der Kritik, eine Kopie des Vorjahreswagens von Mercedes zu sein.

Mit Bildmaterial von Sutton.