Wolfsburg: Träsch ledert gegen Ex-Coach Ismael

Christian Träsch kam unter Valerien Ismael nur selten zum Einsatz. Jetzt sprach der Allrounder über die schwierige Zeit und gibt tiefe Einblicke.

Christian Träsch kam beim VfL Wolfsburg unter dem ehemaligen Trainer Valerien Ismael nur selten zum Einsatz. In einem Interview mit der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung sprach der Allrounder nun über die schwierige Zeit und gibt tiefe Einblicke in sein Seelenleben.

"Ich dachte mir, irgendwas läuft hier falsch. Ich konnte im Trainingsspiel acht Tore schießen oder in der Nase bohren, das war egal. Bei den ersten beiden Malen, wo ich nicht im Kader stand, habe ich gefragt: Warum?", erklärt Träsch rückblickend.

Von Ismael habe der 29-Jährige, der in dieser Saison auch aufgrund von einer Verletzung nur auf neun Ligaeinsätze kam, auf diese Frage allerdings keine Antwort bekommen. "Es gab eine Phase, in der ich auf der Tribüne saß und dachte: Warum sitze ich jetzt hier?", so Träsch weiter.

Unter dem neuen Coach Andries Jonker will Träsch nun allerdings wieder durchstarten. Anders als für Ismael hat er für seinen neuen Trainer nur lobende Worte übrig: "Er hat einen anderen, ganz klaren Plan. Wenn ihm etwas nicht gefällt, machen wir es noch mal. Früher wurde vielleicht nicht so direkt angesprochen, was besser werden muss. Andries versucht dem Team, das Selbstvertrauen zurückzugeben."

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