WSBK 2020: Dorna-Manager Gregorio Lavilla hofft auf Rennen mit Zuschauern

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Am vergangenen Freitag präsentierten die Verantwortlichen der Superbike-WM den neuen Kalender für den Rest des Jahres (zur News). Geplant ist, sechs bis acht weitere Renn-Wochenenden zu bestreiten.

Seit dem Saisonauftakt in Australien Ende Februar ruht die Meisterschaft. Am ersten August-Wochenende wird der Rennbetrieb vor leeren Rängen fortgesetzt. WSBK-Sportdirektor Gregorio Lavilla schließt nicht aus, dass wir in diesem Jahr noch Rennen mit Fans sehen werden.

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"Für die Involvierten bei der Dorna und darüber hinaus war es schwierig, diesen Kalender zu definieren. Es ist wichtig, dass wir wieder loslegen können", kommentiert Lavilla. Beim WSBK-Neustart sind Medienvertreter nicht gestattet. Nur die Teams und für die Produktion notwendige Mitarbeiter dürfen ins Fahrerlager eintreten.

"Wir könnten sie eventuell vor dem Ende der Saison wieder begrüßen", bemerkt Lavilla bezüglich der Journalisten. "An der Superbike-WM mag ich sehr, dass sie für die Fans sehr zugänglich ist. Man kann ins Fahrerlager kommen und die einmalige Atmosphäre genießen. Das wird natürlich noch ein bisschen länger dauern, weil die Vorgaben der einzelnen Länder vorschreiben, dass es keine Massenansammlungen geben darf."

"Früher oder später werden die Fans wieder an die Strecken kommen können. Wenn es sich im Sommer gut entwickelt, dann könnte eventuell eine begrenzte Anzahl an Fans ins Fahrerlager kommen", hofft der ehemalige WSBK-Pilot.

Gregorio Lavilla gibt die Hoffnung nicht auf, noch in diesem Jahr Fans vor Ort zu haben

Gregorio Lavilla gibt die Hoffnung nicht auf, noch in diesem Jahr Fans vor Ort zu haben <span class="copyright">Kawasaki</span>
Gregorio Lavilla gibt die Hoffnung nicht auf, noch in diesem Jahr Fans vor Ort zu haben Kawasaki

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Nach dem Neustart in Jerez geht es direkt in Portimao weiter. Es folgt ein Doppelpack in Aragon, bevor Barcelona und Magny-Cours angesteuert werden. Noch nicht bestätigt sind die Events in San Juan und Misano. Donington, Assen und Losail stehen zur Debatte, haben aktuell aber keine Termine.

"Es wird ein bisschen länger dauern, den finalen Teil der Meisterschaft zu definieren. Ehrlich gesagt denken wir nicht, noch mehr Rennen hinzuzufügen, weil alle Beteiligten verstehen, dass man die Saison nicht in eine kurze Zeitspanne drücken kann", erklärt Lavilla, der bereits ein Auge auf die kommende Saison wirft.

"Während alle an 2020 denken, haben wir bereits an 2021 gedacht. Wir müssen die Dinge in diesem Jahr exakt planen, damit wir für kommende Saison noch präzisere Entscheidungen treffen können", bemerkt Lavilla.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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