WSBK-Kalender 2020: Wie die Dorna die Superbike-WM-Saison 2020 retten möchte

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Die WSBK-Saison 2020 hängt seit dem spektakulären Saisonauftakt auf Phillip Island (Australien) in der Warteschleife. Während die Fortsetzung der Saison vor wenigen Wochen immer unwahrscheinlicher wurde, gibt es nun wieder Hoffnung auf weitere Rennen in diesem Jahr.

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta reagierte jüngst auf die Planungen der Formel 1 und stellte im Falle der MotoGP Rennen ab Juli in Aussicht (mehr Infos).

Diese sollen auf Grund der Veranstaltungsverbote ohne Zuschauer stattfinden. Auch für die Superbike-WM ist dieses Szenario denkbar, denn dank der TV-Übertragungen könnten die Teams ihre Sponsoren-Verträge und andere Verpflichtungen erfüllen.

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Wie in der MotoGP soll es für die Mitarbeiter vor der Abreise zum Event, an der Strecke und bei der Ankunft Zuhause Coronatests geben. Die Rennen sollen ohne Medienvertreter und TV-Stationen stattfinden. Eine begrenzte Anzahl an Fotografen wird Zutritt erhalten.

Ezpeleta stellt klar, dass die Dorna nicht nur an die MotoGP denkt sondern auch die Fortführung der Superbike-WM-Saison 2020 anstrebt: "Wir befinden uns in der gleichen Situation. Wir arbeiten daran. Die Idee ist, auf den Strecken, wo die MotoGP fährt, auch die Superbike-Rennen auszutragen."

"Vielleicht kann die Superbike-WM jeweils eine Woche nach der MotoGP auf den jeweiligen Strecken fahren. Diese Idee besprechen wir mit den Leuten der Superbike-WM, um den bestmöglichen Kalender aufzustellen. Es ist eine Priorität für uns, Superbike-Rennen zu veranstalten", betont der Dorna-CEO.

Mit Bildmaterial von Kawasaki.

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