Wunder-Wurf! Curry verblüfft die NBA

Franziska Wendler
·Lesedauer: 2 Min.

Was für eine Performance von Steph Curry!

Dem Superstar der Golden State Warriors ist beim 114:91-Sieg seines Teams gegen die San Antonio Spurs ein fabelhafter Wurf gelungen. Spät im ersten Viertel zog er von vier Spurs-Spielern umringt zum Korb. Während Curry bereits vom Boden abgesprungen war, änderte er im Fliegen die Richtung seines Körpers und warf den Ball rückwärts über seinen Kopf in den Korb.

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Die Bewegung des Point Guards erinnerte dabei stark an Michael Jordan, der derartige Würfe häufiger versuchte. "Dieses Spiel war irgendwie Jordan-esk", freute sich Warriors-Coach Steve Kerr. "Ich habe [Jordan] diesen Spielzug viele Male machen sehen. Er hat ihn nicht immer getroffen, aber er hat diesen Wurf gerne gemacht. Das war ein unglaubliches Beispiel für Körperbeherrschung, Gefühl und Fingerspitzengefühl. Was für ein unglaublicher Wurf."

Curry selbst hatte bei seinem spektakulären Wurf vor allem Spaß, wollte ihn aber in der Liste seiner Karriere-Würfe nicht einordnen.

Curry hatte viel Spaß

"Ich musste improvisieren. Ich weiß gar nicht, wie ich es erklären soll, ich hatte einfach einen guten Flow, sobald ich den Kontakt hatte und den Pfiff hörte. Du musst den Ball einfach nur auf die Scheibe bringen, wie auch immer du kannst. Bei all den wilden und akrobatischen Schüssen, die man übt oder ausprobiert, übernehmen die Instinkte - das war also ziemlich cool", erklärte er nach der Partie.

Doch nicht nur mit seinem Wunder-Wurf, auch mit seiner gesamten Leistung war Curry eine Augenweide. 32 Punkte gelangen dem 32-Jährigen, der sich damit mit großem Abstand Topscorer der Warriors nennen durfte. Bei den Spurs war der von der Bank kommende Rudy Gay mit 19 Zählern erfolgreichster Werfer. (Spielplan der NBA-Saison 2020/21)

In 13 Siegen und zwölf Niederlagen liegt Golden State im Westen aktuell auf dem letzten Playoff-Platz, die Spurs rangieren mit einer Bilanz von 14:11 zwei Plätze davor. (Tabellen der NBA)

Nets kassieren nächste Pleite

Ein unangenehmes Spiel erlebten derweil die Brooklyn Nets. Ohne den immer noch nicht einsatzfähigen Kevin Durant kam das Team gegen die Detroit Pistons, die schlechteste Franchise der NBA, mit 111:122 unter die Räder.

"Wir sehen sehr durchschnittlich aus, und wir haben augenscheinlich genug Talent, damit wir dominieren sollten", sagte Superstar Kyrie Irving nach der Partie. "Wir haben in der Realität viel damit zu tun, dass alles in Windeseile zusammenzufügen."

Irving selbst war mit 27 Punkten Topscorer seines Teams, dicht gefolgt von seinem Superstar-Kollegen James Harden, dem 24 Zähler gelangen. Weil die weiteren Teammitglieder aber fast alle nur einstellig punkteten, und sich die Defensive extrem löchrig präsentierte, reichte es gegen Detroit nicht zum Sieg. Bei den Pistons war derweil Jerami Grant mit einer Karriere-Bestleistung von 32 Punkten bester Werfer.