"Wurde nicht gefeuert": Bradley Smith glaubt an seine Aprilia-Chance für 2021

Gerald Dirnbeck
·Lesedauer: 2 Min.

Anstelle des gesperrten Andrea Iannone bestritt Bradley Smith die ersten elf Saisonrennen 2020 für Aprilia. Fünfmal fuhr der Brite in die WM-Punkteränge. Es gab nur einen Ausfall im Regen von Le Mans. Für die letzten drei Grands Prix musste Smith seinen Platz räumen.

Lorenzo Savadori, der vergangenen Winter als zusätzlicher Testfahrer an Board geholt wurde, durfte sein MotoGP-Debüt feiern. Smith besteht aber darauf, dass er nicht entlassen wurde, sondern dass Aprilia Savadori wichtige Rennkilometer ermöglichen wollte.

"Ich wurde nicht gefeuert! Mir wurde gesagt, dass es zum Wohl der Firma ist, wenn Savadori etwas Streckenzeit erhält", wird Smith von 'The Race' zitiert. "Das kann ich verstehen. Für mich ist das natürlich kein Vorteil, aber ich kann die Vorteile für Aprilia sehen."

Wie sich Aprilia bezüglich der Fahrer für das kommende Jahr aufstellen wird, ist noch offen. Fix gesetzt ist lediglich Aleix Espargaro. Laut Motorsportchef Massimo Rivola gibt es "eine Reihe" von Optionen.

Der Brite glaubt, dass er bei Aprilia weiterhin eine Chance hat

Der Brite glaubt, dass er bei Aprilia weiterhin eine Chance hat<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Der Brite glaubt, dass er bei Aprilia weiterhin eine Chance hatMotorsport Images

Motorsport Images

Smith glaubt, dass auch er eine Chance hat: "Als sie die Entscheidung getroffen haben, haben sie geglaubt, dass ich für 2021 nicht gebraucht werde. Aber mit jedem Tag, der vorübergeht, blicken sie zurück und ich denke, ich werde noch gebraucht."

"Beide Optionen, also Rennen fahren und Testfahrer sein, sind noch möglich. Ich muss abwarten, wie sie sich entscheiden. Ich kann beide Aufgaben sehr gut machen, aber meine Präferenz ist es immer, Rennen zu fahren."

"Ihre Loyalität zu Iannone hat eine andere Seite von Aprilia als in der Vergangenheit gezeigt. Hoffentlich können wir darauf aufbauen und für Kontinuität sorgen." Smith baut auch darauf, dass seine Arbeit geschätzt wird.

Während der elf Rennen setzte er nämlich das Testprogramm im Wettbewerb fort: "Ich hatte nie zwei gleiche Motorräder und hatte immer etwas Neues. Entweder beim Chassis, bei der Motorkonfiguration oder der Elektronik."

Deshalb spricht er sich dafür aus, dass es ihm nächsten Jahr wieder ein größere Trennung zwischen Rennteam und Testprogramm geben sollte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.