Yvesmark Chery: Eine unverhoffte Modelkarriere

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Auch wenn die Branche noch einen langen Weg vor sich hat, hat sich in der Modewelt in Sachen Vielfalt und Ausweitung des Schönheitsbegriffes in den letzten Jahren einiges getan.

Yvesmark Chery und H&M-Männermoden-Chefdesigner Ross Lydon bei einem Event in Berlin (Bild: Robert Schlesinger/Getty Images/H&M)
Yvesmark Chery und H&M-Männermoden-Chefdesigner Ross Lydon bei einem Event in Berlin (Bild: Robert Schlesinger/Getty Images/H&M)

2014 etwa machte Winnie Harlow als Kandidatin von “America’s Next Topmodel” auf einen Schlag Vitiligo salonfähig und stieß die Türen für eine ganze Reihe von Models mit der seltenen Pigmentstörung auf.

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Eines davon ist Yvesmark Chery. Der 23-Jährige ist in der aktuellen Kampagne von Youth To The People zu sehen, in der neben Hautcremes auch Diversität und gesellschaftlicher Wandel beworben werden.

Neben Chery sind darin etwa das 63-jährige Model Gilliean McLeod und der indigene Aktivist Haatepah Clearbear zu sehen.

Chery kam vor einigen Jahren völlig unverhofft zum Modeln: Seine damalige Freundin meldete ihn kurzerhand zu einem Casting an, der angehende IT-Techniker sagte zu und fand eine neue Bestimmung.

“Modeln war nicht der Weg, den ich eigentlich gehen wollte, aber es hat sich einfach so ergeben und nun macht mir jede einzelne Sekunde Spaß”, sagte er “Refinery29”.

In seiner Arbeit sieht er zudem einen Beitrag gegen die Stigmatisierung von Vitiligo: “Dass ich einfach nur etwas darstellen kann und Menschen mit Vitiligo repräsentieren darf, bedeutet, dass die Möglichkeiten grenzenlos sind.”

Seine Individualität habe Chery erst auf dem College umarmen können, nicht zuletzt weil er in seiner Kindheit und Jugend immer wieder Anfeindungen ausgesetzt war. Unterstützung bekam er dafür immer von seinen fünf Geschwistern: “Es gibt drei Dinge, die mich bestärken: Mein Glaube, die Unterstützung durch meine Freunde und Familie, und meine Ziele.”

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