Zabel von Giro-Aus enttäuscht: "In letzter Minute aus Kader gekegelt"

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Zabel von Giro-Aus enttäuscht: "In letzter Minute aus Kader gekegelt"
Zabel von Giro-Aus enttäuscht: "In letzter Minute aus Kader gekegelt"

Radprofi Rick Zabel ist von seiner Nichtberücksichtigung für den diesjährigen Giro d'Italia schwer enttäuscht. "Das muss ich akzeptieren, aber verstehen muss ich das nicht", sagte der 27-Jährige vom Team Israel Start-Up Nation dem Kölner Express: "Ich nehme es aber sportlich."

Dass er bei der Nominierung gestrichen wurde, habe ihn zwar nicht "traurig" gemacht, "aber überrascht. Der Giro war schon als Höhepunkt in der ersten Saisonhälfte von Andre Greipel und mir fest eingeplant", sagte Zabel, "aber das Team hat das nun kurzfristig damit begründet, dass sie auf Dan Martin für die Gesamtwertung setzen. Wir wurden also quasi in letzter Minute aus dem Kader gekegelt." Der 104. Giro beginnt am Samstag.

Weiter geht es für Zabel mit der Mallorca-Challenge und der Andalusien-Rundfahrt. "Und Ende Juni startet dann die Tour de France. Da mache ich mir zwar keine großen Hoffnungen, dabei zu sein, aber wer weiß", so Zabel.

Gegen Corona geimpft ist Zabel "noch nicht. Israel hat ja als Land die Bevölkerung schnell durchgeimpft. Im Februar wollten sie uns Fahrer auch alle zum Impfen einfliegen, das ging dann aber nicht, weil das Land nochmal komplett in einen Lockdown ging."

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