Zabel nach Sturz raus, Norweger siegt

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Zabel nach Sturz raus, Norweger siegt
Zabel nach Sturz raus, Norweger siegt

Der norwegische Radprofi Alexander Kristoff hat die zweite Etappe der dritten Auflage der neuen Deutschland Tour gewonnen.

Der 34 Jahre alte Sprinter vom UAE Team Emirates setzte sich nach 180,6 km von Sangerhausen nach Ilmenau im Sprint durch.

Phil Bauhaus (Bocholt/Bahrain Victorious) wurde wie schon beim Auftakt am Donnerstag in Schwerin Zweiter. Vortagessieger Pascal Ackermann (Kandel/Bora-hansgrohe) rollte als Dritter ins Ziel.

“Heute kann ich nicht so böse sein. Es war ein schweres Rennen”, sagte Bauhaus am ARD-Mikrofon: “Zwei Kilometer vor dem Ziel habe ich gedacht, dass ich gute Beine habe. Aber 100 Meter vor dem Ziel bin ich komplett eingegangen.”

Zabel gibt nach Sturz auf

Rick Zabel (Israel Start-Up Nation), der ebenso wie sein Teamkollege Andre Greipel und vier weitere Fahrer 85 km vor dem Ziel auf einer Kopfsteinpflaster-Passage in einen Sturz verwickelt war, musste wenige Kilometer später wegen Prellungen aus dem Rennen aussteigen.

Bereits beim Auftakt am Donnerstag waren mehrere Fahrer bei der Anfahrt auf den Massensprint in Schwerin gestürzt.

Am Samstag führt das dritte Teilstück das Peloton über 193 großenteils flache Kilometer von Ilmenau nach Erlangen. Einzig zum Start muss das Feld einen 5,4 km langen Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 3,5 Prozent bewältigen.

Die diesjährige Deutschland Tour endet am Sonntag nach 722 km und vier Etappen in Nürnberg, nachdem das Rennen Station in vier Bundesländern gemacht hat.

Die großen Berge fehlen in diesem Jahr im Parcours. Um den Gesamtsieg dürften deshalb vor allem sprintstarke Fahrer mit Klassiker-Talent kämpfen. 2019, bei der bislang letzten Ausgabe, siegte der Belgier Jasper Stuyven, im März Gewinner von Mailand-Sanremo.

Stuyven lässt die Deutschland Tour in diesem Jahr aber ebenso aus wie der slowenische Gesamtsieger von 2018, Matej Mohoric. Bei der Deutschland Tour 2021 wird es einen Premierensieg geben.


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