Zanetti bleibt der DEG treu - mit Corona-Klausel

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Vertragsneuheit bei der DEG!

Auch die Eishockeyliga DEL ist arg von der aktuellen Coronakrise gebeutelt und sucht neue Wege, um solche Auswirkungen in Zukunft abzumildern.

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Diese Erfahrung machte nun Marc Zanetti. Der Stürmer, der bereits von 2012 bis 2014 bei der Düsseldorfer EG unter Vertrag stand und 2019 an den Rhein zurückkehrte, bekommt in seine Vertragsverlängerung bis 2022 eine spezielle Corona-Klausel.


Niki Mondt, Sportlicher Leiter der Düsseldorfer beschreibt diese neue Klausel als notwendig, aber noch nicht vollständig ausgereift: "Es ist eine Klausel, die etwas schwammig formuliert ist, aber die besagt, dass Spieler Geschprächsbereitschaft zur Kurzarbeit oder zum Gehaltsverzicht zeigen müssen, wenn Spiele nicht regulär stattfinden können", sagte er bei RP Online.

Klausel noch nicht ausgereift

Die Klausel basiert auf einem Leitfaden der DEL, in dem die Liga den Klubs Ratschläge zur aktuellen Situation gibt. Allerdings möchte die DEL diese Ratschläge explizit nicht als Handlungsanweisung verstanden wissen. Zuerst müssen noch rechtliche Gutachten eingeholt werden. "Wir prüfen natürlich, ob es möglich ist, solche Fälle in neuen Verträgen zu regeln", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

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Dazu sei diese Klausel auch in der aktuellen Situation nicht anwendbar. "Da Verträge mit den Spielern entweder zum 1. Mai oder 1. August geschlossen werden", könne man laut Tripcke von den Spielern nicht verlangen, rückwirkend auf Gehalt zu verzichten.

Mondt lobt Teamplayer Zanetti

Trotz dieser notwendigen Neuerung im Vertrag ist die Freude über die weitere Zusammenarbeit auf beiden Seiten groß. "Er hat eine Supereinstellung, spielt voller Energie, ist ein absoluter Teamplayer und dazu noch ein sehr positiver Typ, der auch super in die Kabine passt. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass er unser Angebot, längerfristig bei uns zu bleiben, angenommen hat", geriet Mondt fast schon ins Schwärmen über den Spieler.


Und auch Zanetti ist froh, den Weg mit der DEG weiter gemeinsam bestreiten zu können: "Ich freue mich, dass ich weiter Teil der DEG bleiben darf. Die Entscheidung ist mir auch dank der tollen Fans sehr leicht gefallen. Ich mag die Stadt, ich mag das Umfeld, ich mag die Mitarbeiter – es passt einfach", war er bei hockeyweb.de begeistert.

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