"Sorglos und ohne Spannung": KSC-Trainer kritisiert Team

Sportinformationsdienst
Sport1

Erzgebirge Aue hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen großen Schritt in Richtung Spitzengruppe verpasst.

Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster kam am Montag nicht über ein 1:1 (1:0) beim Karlsruher SC hinaus und bleibt drei Zähler hinter dem VfB Stuttgart sowie Relegationsrang drei. Der KSC dagegen tritt durch sein siebtes Unentschieden in Serie auf der Stelle. 


Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Schuster, der zwischen 1991 und 1997 für Karlsruhe gespielt hatte, schaffte es mit seiner Elf bei der Rückkehr nicht, die Patzer der Stuttgarter und des Hamburger SV zu nutzen. Für Aue war es die dritte Partie nacheinander ohne Sieg.

Gonther: Hätten höher in Führung gehen müssen

"Das Gegentor ist ärgerlich. Der einzige Vorwurf, den wir uns machen können, ist, dass wir nicht höher in Führung gehen", sagte Aues Sören Gonther bei Sky.

KSC-Trainer Alois Schwartz fand nach dem erneuten Remis seines Teams kritische Worte: "Ich verstehe nicht, dass wir so sorglos und ohne Spannung ins Spiel gehen. Da bin ich sehr sauer drüber."

Jetzt aktuelle Fanartikel der 2. Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE 

In der Neuauflage der Zweitliga-Relegation von 2018 brachte Jan Hochscheidt (7.) Aue früh auf Kurs.

Schiedsrichter nimmt Elfmeter zurück

Anton Fink sorgte für den Ausgleich (64.). Kurz vor der Pause hatte Hochscheidt nach einem Tritt gegen Karlsruhes Marco Thiede die Rote Karte gesehen (41.) - Schiedsrichter Sven Waschitzki (Essen) hatte zunächst Gelb gezeigt, entschied sich nach dem Videobeweis aber für den Platzverweis. 

In Unterzahl wehrte sich Aue, das im ersten Durchgang die besseren Möglichkeiten hatte, nach Kräften.


Die Karlsruher, die zuletzt Mitte September gegen den SV Sandhausen gewonnen haben, präsentierten sich nach dem Seitenwechsel zwar überlegen, ließen aber mehrere Chancen liegen. Bei der besten Möglichkeit traf Marvin Wanitzek den Pfosten (50.). 

KSC-Stürmer Marvin Pourie scheiterte in der Schlussphase zudem an Martin Männel (78.). Waschitzki nahm einen Elfmeterpfiff für Karlsruhe nach Ansicht der Bilder zurück (82.).

Lesen Sie auch