Zittersieg nach Blitz-Doppelschlag! Freiburg ringt VfB nieder

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Der SC Freiburg legt nach dem Sieg gegen den BVB in Stuttgart nach. Trotz klarer Führung müssen die Breisgauer beim VfB aber lange zittern.

Zittersieg nach Blitz-Doppelschlag! Freiburg ringt VfB nieder
Zittersieg nach Blitz-Doppelschlag! Freiburg ringt VfB nieder

Mit einem historischen Blitz-Doppelpack hat der SC Freiburg den Grundstein für den zweiten Sieg in dieser Saison gelegt.

Doch trotz einer vermeintlich beruhigenden Drei-Tore-Führung mussten die Breisgauer beim 3:2 (3:2)-Sieg beim VfB Stuttgart lange um die drei Punkte zittern. 

Jeong sorgt für historischen Blitzstart des SC Freiburg

Wooyeong Jeong (3., 9.) sorgte mit einem Doppelschlag für die früheste Zwei-Tore-Führung der Freiburger in der Bundesliga. Lucas Höler (28.) baute den Vorsprung sogar noch aus. Doch ein Doppelschlag von Konstantinos Mavropanos (45.) und Hamadi Al Ghaddioui (45.+2) ließ die Schwaben wieder hoffen, doch der SC brachte den Vorsprung - wie beim 3:2 in der Vorsaison - über die Zeit.

Nach dem überraschenden 2:1 gegen Borussia Dortmund in der Vorwoche spielt die Mannschaft von Trainer Christian Streich mit sieben Punkten aus drei Spielen ganz oben mit. Der VfB kassierte die zweite Niederlage in Folge und rutschte auf Platz 12 ab.

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“Wir konnten es zwei Mal für uns entscheiden, das tut extrem gut, die Mannschaft hat es sich verdient, weil sie akribisch arbeitet und erfolgshungrig ist. Auf dem Weg wollen wir bleiben, wohlwissend, dass auch wieder andere Zeiten kommen”, sagte SC-Vorstand Jochen Saier bei Sky.

Schmid fehlt Freiburg - VfB mit Personalsorgen

Streich hatte in seiner Startformation eine Änderung vornehmen müssen, Lukas Kübler ersetzte Jonathan Schmid, der sich als Kontaktperson in Corona-Quarantäne befindet. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo schickte derweil trotz der angespannten Personalsituation in der Offensive die gleiche Elf aufs Feld, die auch beim 0:4 bei RB Leipzig begonnen hatte. 

Diese Herangehensweise schien sich anfangs zu rächen. Während die Stuttgarter mit Fehlpässen und verlorenen Zweikämpfen überhaupt keinen Zugriff fanden, schlugen die Freiburger eiskalt zu. Erst traf Jeong mit einem platzierten Kopfball, dann erhöhte der 21-Jährige mit einem wuchtigen Dropkick unter die Latte nach einem Eckball.

Für den Südkoreaner war es der erste Bundesliga-Doppelpack seiner Karriere. Nach einer knappen halben Stunde krönten die Gäste ihren Traumstart - erneut nach einer Flanke: Höler köpfte aus kurzer Distanz ein, VfB-Torhüter Florian Müller, im Sommer erst von Freiburg nach Stuttgart gewechselt, war machtlos. 

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Als die Begegnung schon entschieden schien, schöpften die Gastgeber angefeuert von einem Großteil der 25.000 Fans wieder Hoffnung. In einer Druckphase stürmte Mavropanos in die Offensive und vollendete freistehend vor Torhüter Mark Flekken. Ein Handspiel im Vorfeld ahndeten Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) und Videoassistent Daniel Schlager nicht.

Kurz darauf verkürzte Al Ghaddioui per Kopf und brachte die Arena damit zum Beben. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat klatschte alle seine Schützlinge vor dem Gang in die Kabine ab. Streich wechselte zur Pause dreimal, der VfB nahm aber trotzdem den Rückenwind in die zweite Spielhälfte mit.

Doch der schnelle Ausgleich wollte nicht gelingen. Nach einer Stunde gelang es den Freiburgern, die Partie aus einer kompakten Defensive heraus wieder zu kontrollieren. Roland Sallai hatte den Matchball für die Gäste (73.) auf dem Fuß.

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