Schiri-Zoff: DFB setzt Brych und Gräfe nicht an

Felix Brych ist am Wochenende nur als Video-Schiedsrichter im Einsatz

Sie sind die Rädelsführer im Schiri-Streit: Felix Brych und Manuel Gräfe erheben Vorwürfe gegen den Führungsstil der Schiri-Bosse Herbert Fandel und Hellmut Krug. 

Nach einem Krisengipfel unter der Woche findet der Bundesliga-Spieltag ohne die beiden Top-Referees statt. Zumindest sind sie selbst nicht als Unparteiische angesetzt worden. 

Brych fungiert beim Spiel SC Freiburg gegen Hertha BSC (Sonntag, ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) als Video-Assistent, Gräfe übernimmt denselben Job beim Topspiel Hamburger SV gegen den FC Bayern (Samstag, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER). 

Offenbar wollen die DFB-Verantwortlichen die Unparteiischen nach dem Wirbel der vergangenen Tage keinem zusätzlichen öffentlichen Druck aussetzen. 

Gräfe und Brych mit schweren Vorwürfen

Am Dienstag hatte Schiedsrichter Manuel Gräfe seine Vorwürfe gegen das Funktionärs-Duo bekräftigt und vom DFB Konsequenzen gefordert. Gräfe hatte fehlende Transparenz, schlechten Führungsstil und Vetternwirtschaft bemängelt.

In einem vierstündigen Gespräch soll Schiedsrichter-Sprecher Brych Gräfes Anschuldigungen untermauert haben. Wie die Bild berichtet, soll Brych dabei fünf Schiedsrichter-Beobachter namentlich genannt haben, die von Krug angewiesen worden seien, Noten für Spielleitungen nachträglich zu korrigieren.  

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