Darum zoffte sich Hummels mit Can

Patrick Berger
·Lesedauer: 2 Min.

Mats Hummels war sauer - trotz des so wichtigen 3:2-Auswärtssieges im Champions-League-Achtelfinale in Sevilla!

Der BVB-Abwehrchef schimpfte nach dem Schlusspfiff mit seinen Teamkollegen. Im TV sah man, wie er sich mit Emre Can in den Haaren hatte. Doppelpacker Erling Haaland, Thomas Meunier und auch Trainer Edin Terzic mussten den kopfschüttelnden Hummels beruhigen. Was war da los?

BVB-Trainer Terzic erklärt Grund für Hummels' Wut

SPORT1 sprach Terzic auf die Szene nach dem Abpfiff an. Der BVB-Coach erklärte: "Es ging um die Schlussphase, in der wir es nicht mehr geschafft haben, Sevilla komplett von unserem Tor wegzuhalten. Da gab es den einen oder anderen Eckball zu viel."

Terzic weiter: "Natürlich ist es ärgerlich, dass das Standard-Tor gegen uns noch fällt. Es war klar, dass Luuk de Jong sich auf den zweiten Pfosten begibt und torgefährlich ist. So hat er letztes Jahr das Euro-League-Finale gegen Inter Mailand entschieden. Wir hätten das besser lösen können."

Can verliert Torschütze de Jong aus den Augen

Emre Can muss sich indirekt angesprochen fühlen. In der 84. Minute ließ der Ex-Juve-Star, der eigentlich ein gutes Spiel als Sechser vor dem Abwehrzentrum gemacht hat, nach einem Oscar-Freistoß Angreifer de Jong aus den Augen. Can kam gar nicht erst in den Zweikampf mit dem früheren Gladbach-Profi (2012 bis 2014). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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So hat der BVB die Gelegenheit verpasst, sich eine noch bessere Ausgangssituation für das Rückspiel am 9. März in Dortmund zu schaffen. (Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

Terzic abschließend: "Das ist ärgerlich, aber nochmal: das positive Ergebnis überwiegt. Wir sind mit der Ausgangslage sehr glücklich."