Zoller entscheidet Topspiel - Fürth landet Big Point

SPORT1
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Zoller entscheidet Topspiel - Fürth landet Big Point
Zoller entscheidet Topspiel - Fürth landet Big Point

Der VfL Bochum macht einen riesigen Satz in Richtung Bundesliga - dank Doppelpacker Simon Zoller.

Der Torjäger führte den Tabellenführer der 2. Bundesliga mit seinen Saisontoren Nummer 12 und 13 zu einem 2:1 (1:0)-Sieg im Topspiel gegen Holstein Kiel. (Der Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

Die Westfalen (54 Punkte) bauten ihren Vorsprung vor dem Verfolger Hamburger SV, der am Sonntag (13.30 Uhr) bei Hannover 96 antritt, auf fünf Zähler aus. Zweiter ist jetzt die SpVgg Greuther Fürth (50 Punkte). Die Störche, die nach vierwöchiger Zwangspause aus der Corona-Quarantäne zurückkehrten, bleiben bei zwei weniger absolvierten Spielen vorerst Vierter. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Highlights der Samstagsspiele am Sonntag ab 9 Uhr in Hattrick Pur - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

Zoller bringt Bochum früh in Führung

Zoller brachte den VfL bereits in der fünften Minute in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld hatte Robert Zulj Milos Pantovic mit einem Steilpass bedient, dessen Querpass verwertete Zoller. Vor seinem zweiten Treffer nahm der Bochumer Stürmer dem Kieler Abwehrspieler Simon Lorenz mit resolutem Körpereinsatz den Ball ab und traf mit dem rechten Außenrist aus zwölf Metern (60.).

Die Gäste reklamierten vergeblich, Schiedsrichter Martin Petersen hatte kein Foul gesehen. Nach einem Handspiel von Maxim Leitsch verkürzte Alexander Möhrung per Elfmeter (81.).

Die Bochumer waren die spielerisch bessere Mannschaft, die die Mehrzahl der Torchancen hatte. Die Kieler, nach insgesamt sechs Coronafällen seit dem 1:1 beim Hamburger SV am 8. März zum Zuschauen verurteilt, waren in der Offensive lange harmlos. Erst nach dem 0:2 wurden sie stärker. Die Störche erwartet in den nächsten Wochen ein Mammutprogramm: Das Spitzenspiel war die erste von sieben Partein in 22 Tagen.

Zoller hatte die Gastgeber bereits früh in Führung gebracht (5.) und legte in der 60. Spielminute das 2:0 nach. Der Anschlusstreffer von Alexander Mühling per Elfmeter (80.) reichte den Kielern nicht mehr für einen Punkt.

Fürth landet Big Point - und springt auf Rang zwei

Die SpVgg Greuther Fürth hat unterdessen den zweiten Platz in der 2. Bundesliga erobert. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Das Kleeblatt kam im Verfolgerduell beim 1. FC Heidenheim zu einem 1:0 (0:0). Maximilian Bauer (90.) erzielte das Tor des Tages. (Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

Mit 50 Punkten bleibt Fürth Spitzenreiter VfL Bochum auf den Fersen und verdrängte den Hamburger SV zunächst auf Platz drei. Die Heidenheimer haben 39 Zähler auf dem Konto. Die Fürther sind jetzt seit drei Spielen ungeschlagen.

Allerdings hatten die Franken Glück, dass in der 37. Minute ein Treffer der Gastgeber nach Videobeweis nicht gegeben wurde. Schiedsrichter Sören Storks (Velen) ahndete nach Hinweis des Video Assistant Referee (VAR) in Köln ein Handspiel. Schon in der 14. Minute hatte Denis Thomalla das Führungstor für den FCH auf dem Fuß, traf den Ball aber nicht richtig und scheiterte an Torwart Sascha Burchert.

Beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Duell. Sie standen kompakt und ließen kaum Offensivaktionen zu. Gefährlich wurde es immer, wenn es einer Mannschaft gelang, mit einem Pass in die Tiefe die gegnerische Abwehr auszuhebeln.

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Osnabrück stoppt Negativlauf

Der VfL Osnabrück hat seine elf Spiele andauernde Sieglosserie in der 2. Bundesliga beendet. Beim Karlsruher SC erkämpften sich die Niedersachsen ein überraschendes 1:0 (0:0). (Spielverlauf zum Nachlesen im LIVETICKER)

Christian Santos (49.) traf für die Osnabrücker und sicherte den ersten Dreier seit dem 3. Januar (2:1 bei Holstein Kiel). Vor Santos' Treffer hatte allerdings Sebastian Kerk (2.) einen Foulelfmeter für die Gäste vergeben. Er scheiterte mit seinem schwach geschossenen Strafstoß an KSC-Keeper Marius Gersbeck (Karlsruhe).

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Osnabrück schwebt mit 26 Punkten allerdings weiterhin in Abstiegsgefahr und belegt Rang 15. Nur beim 1:1 in Nürnberg und jetzt in Karlsruhe hatte der VfL in den letzten zwölf Partien punkten können.

Zu Beginn konnten die Gäste die Begegnung ausgeglichen gestalten, doch im weiteren Verlauf wurde der Druck der Badener größer. Marvin Wanitzek (41.) vergab aber freistehend die große Chance zur Führung für den KSC. Umso überraschender fiel dann das Führungstor für den VfL, der eine tolle Kombination erfolgreich abschloss. Kerk bediente Santos, der vollstreckte.