Zorc würde Verpflichtung eines Schalkers "nie ausschließen"

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Die Saison des BVB ist beendet, Zufriedenheit hat sich in Dortmund beileibe nicht breit gemacht. Sportdirektor Zorc hat viel Arbeit vor sich.

BVB-Boss Michael Zorc: "Müssen jetzt einen Neustart hinlegen"

Die Saison des BVB ist beendet, Zufriedenheit hat sich in Dortmund beileibe nicht breit gemacht. Sportdirektor Zorc hat viel Arbeit vor sich.

Michael Zorc kann sich durchaus vorstellen, einen Spieler vom Erzrivalen Schalke 04 zu Borussia Dortmund zu holen. "Das würde ich nie von vornherein ausschließen, zumal es diese Transfers in der Vergangenheit wechselseitig ja immer wieder gegeben hat", sagte der BVB-Sportdirektor vor dem Revierderby in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr im LIVE-TICKER) in Gelsenkirchen dem Fachmagazin kicker (Donnerstags-Ausgabe).

Allerdings müsse vor einem solchen Wechsel eine "extrem genaue Einzelfallprüfung" stattfinden. "Es war zum Beispiel nie vorstellbar, dass Kevin Großkreutz oder ich jemals für Schalke spielen würden", sagt der frühere BVB-Profi Zorc: "Auf der anderen Seite hätten wir etwa Gerald Asamoah sicher niemals verpflichtet."

Das Verhältnis zwischen den Verantwortlichen der beiden Klubs hat sich laut Zorc normalisiert. "Nicht erst seitdem Christian Heidel in Gelsenkirchen ist, sprechen wir vernünftig miteinander. Das gilt in der Führung für Peter Peters, für Clemens Tönnies, das war auch schon mit Horst Heldt so", erklärte der 54-Jährige. Es gebe "keine Feindseligkeit. Alle tun gut daran, die Rivalität auf die sportliche Konkurrenz zu beschränken."

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