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"Ich liebe Deutschland": Zverev will Olympia-Medaille

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"Ich liebe Deutschland": Zverev will Olympia-Medaille
"Ich liebe Deutschland": Zverev will Olympia-Medaille

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev fliegt am Sonntag mit klaren Vorstellungen nach Tokio zu den Olympischen Spielen. "Ich fahre da schon hin, um für Deutschland um eine Medaille mitzuspielen", erklärte der Weltranglistenfünfte im Sportschau-Interview, "das heißt jetzt nicht, dass ich gewinne. Aber ich sehe mich schon als Mitfavoriten."

Zverev freut sich trotz aller Corona-Beschränkungen vor Ort auf eine unvergleichliche Atmosphäre. "Ich denke, dass das ganz besonders sein wird. Natürlich weiß man nicht, wie es mit Corona sein wird. Aber das Olympische Dorf einmal mitzuerleben, ist natürlich Wahnsinn", sagte er. Er freue sich auch darauf, für Deutschland zu spielen: "Ich liebe Deutschland. Ich spiele immer sehr, sehr gerne für mein Land. Es ist noch emotionaler, wenn du weißt, dass alle zu Hause mitfiebern."

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Zverev sieht Chancen gegen Djokovic

Auch in der japanischen Hauptstadt führt kein Weg an Novak Djokovic vorbei. Nach den Absagen von Rafael Nadal, Roger Federer oder auch Dominic Thiem gilt der Serbe als der Topfavorit. Der Weltranglistenerste hat alle drei Grand-Slam-Turniere in diesem Jahr gewonnen und greift nach dem "Golden Slam" - den Gewinn der vier großen Turniere innerhalb eines Kalenderjahres plus Olympia. Ein Kunststück, das bisher nur Tennis-Legende Steffi Graf 1988 gelang.

Zverev hat den "Djoker" schon geschlagen und traut es sich auch in Tokio zu. "Man muss Sachen können, die nicht viele andere Spieler können. Man muss mit ihm mitlaufen und man muss ihn overpowern können", sagte der Hamburger, "ich sehe mich als einen, der gegen ihn immer Chancen hat." In Tokio wird im Ariake Tennis Park auf Hartplatz gespielt. Der Belag liegt Zverev. Und er habe ja auch noch "ein paar Tage Zeit, um mich wohl zu fühlen."

Zverev wird neben dem Einzel auch noch im Doppel antreten, an der Seite des Warsteiners Jan-Lennard Struff. Ob er auch noch im Mixed auf den Platz geht, ist offen. Nach der Absage von Angelique Kerber wäre Laura Siegemund die naheliegende Lösung. Über das Teilnehmer-Feld für den Mixed-Wettbewerb wird erst vor Ort entschieden.

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