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Wird die Zverev-Generation schon wieder überholt?

·Lesedauer: 4 Min.
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Wird die Zverev-Generation schon wieder überholt?
Wird die Zverev-Generation schon wieder überholt?

Die Kanadierin Leylah Fernandez fiel auf die Knie und nahm die Hände fassungslos vor ihr Gesicht, als sie den Matchball gegen Aryna Sabalenka verwandelte und den Final-Einzug mit dem 7:6, 4:6, 6:4 bei den US Open perfekt gemacht hatte.

Wenige Stunden später fiel die Reaktion bei Emma Raducanu ähnlich aus. Die Britin verschränkte die Arme über ihrem Kopf, blickte ungläubig in die Mengen, nachdem ihr im Duell mit Maria Sakkari (6:4, 6:1) ebenso sensationell der Sprung ins Endspiel gelungen war.

US Open: Raducanu und Fernandez schocken Tennis-Welt

Das gab es in der Form bisher so gut wie nie: Die beiden überraschten Halbfinal-Siegerinnen stehen in New York in einem Teenager-Endspiel. Fernandez ist gerade mal 19 Jahre alt, Raducanu sogar erst 18 Jahre alt. (US Open ab Montag täglich im LIVETICKER)

Erstmals seit 22 Jahren stehen so wieder zwei Teenager im Finale von New York, gerade erst der Jugend ins Erwachsenenalter entwachsen.

Schierer Zufall oder gar eine Entwicklung, dazu über die Geschlechtergrenzen hinaus?

Denn auch bei den Männern sorgten die Youngster während dieser US Open für mächtig Aufsehen, wie Spaniens Shootingstar Carlos Alcaraz (18 Jahre) trotz seiner verletzungsbedingten Aufgabe im Viertelfinale und Jannik Sinner (20 Jahre / Italien) ungeachtet seines Aus‘ gegen Alexander Zverev in der Runde der letzten acht zeigen.

Auf manchen Beobachter wirkt es fast schon so, als sei die gerade erst aufgekommene Generation um Zverev ihrerseits schon wieder selbst von einem Wachwechsel bedroht, nachdem die Tage der alten und alternden Giganten wie Rafael Nadal und Roger Federer gezählt sind.

Bei den Damen ist dieser offenbar sogar schon bei den US Open vollzogen worden.

Auch Gauff und Swiatek machen Druck

Zumal: Nicht nur die beiden Sensations-Finalistinnen stachen in den vergangenen Monaten heraus. Neben Raducanu (Nummer 150 der Weltrangliste) sowie Fernandez (Nummer 73) sorgten auch US-Supertalent Cori Gauff (17 Jahre/Nummer 23) sowie die Polin Iga Swiatek (20 Jahre/Nummer 8) für Furore.

Swiatek gewann im vergangenen Jahr in Roland Garros bereits ein Grand Slam - nun wird die nächste Teenagerin einen Pokal bei einem der vier größten Majors in die Höhe stemmen. (das Damen-Finale der US-Open, Sa., 22.30 Uhr im Liveticker).

„Eine Überraschung? Ein Schock? Verrückt? Alles davon“, sagte Raducanu nach dem Halbfinal-Sieg gegen Sakkari zwar. Doch schon bald könnten diese Erfolge Normalität werden - für sie und ihre Mitstreiterinnen im Teenie-Alter.

Bei den Herren stehen die Talente noch nicht ganz so dicht vor der Macht-Übernahme an der Weltspitze.

Wenngleich festzuhalten ist, dass bei den US Open gleich mehrere Super-Talente mehr als nur andeuteten, worauf sich das Establishment gefasst machen darf.

Alcaraz und Sinner fühlen Zverev und Djokovic auf den Zahn

So war Carlos Alcaraz erst zu schlagen, als er im Viertelfinale gegen Felix Auger-Alliasime von Adduktorenproblemen geplagt die Segel streichen musste.

In den Wochen zuvor hatte der 18-Jährige bereits geglänzt und sich in Umag seinen ersten Titel auf der Tour geholt.

Mehr noch: Alcaraz ist bereits die Nummer 55 der Weltrangliste - und niemand der vor ihm Platzierten jünger. Kein Wunder also, dass dem Spanier eine ganz große Karriere prophezeit wird.

„Ich habe ehrlich gesagt noch nie jemanden gesehen, der die Bälle so hart schlägt und solch einen guten fünften Satz spielt“, sagte der Grieche Stefanos Tsitsipas nach seiner Niederlage im Kampf um das Achtelfinale. „Er kann ein Anwärter auf Grand-Slam-Titel sein, er hat das Spiel dafür.“

Jannik Sinner dagegen kratzt schon in der Weltspitze. Der 20-Jährigewird an Position 16 der Rangliste geführt und hat in diesem Jahr bereits die Turniere von Washington und Melbourne gewonnen.

Tsitsipas und Co. beindruckt von Teenagern

In New York scheiterte der Italiener im Achtelfinale erst an dem überragenden Zverev.

Doch schon bald könnte die Luft für Zverev und seine Generation um Danil Medwedew (25), Matteo Berrettini (25), Andrej Rublew (23) und Tsitsipas (23) dünner werden im Duell gegen die womöglich noch erfolgshungrigeren Nachrücker.

Altmeister Novak Djokovic bekam in New York bereits einen Vorgeschmack auf die Zukunft.

In der ersten Runde nahm der 18 Jahre alte Norweger Holger Rune der Nummer 1 der ATP-Welt einen Satz ab und war erst chancenlos, als beim Stand von 1:6, 7:6, 2:6, 1:6 der Körper mit Krämpfen seinen Tribut zollte.

Djoker muss bereits mächtig kämpfen

In der vierten Runde dann leistetet der US-Amerikaner Jenson Brooksby (20 Jahre) Djokovic mit 6:1, 3:6, 2:6, 2:6 ebenfalls bravourös Gegenwehr.

Komplettiert werden die neuen jungen Wilden vom Italiener Lorenzo Musetti (19 Jahre, Nummer 60), dessen Spiel mit der einhändigen Rückhand als Augenweide gilt, und Sebastian Korda.

Der Sohn von Petr Korda ist mit 20 Jahren bereits die Nummer 45 und macht ebenso wie seine Mitstreiter Druck auf die erfahrenen Akteure.

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