Zverev siegt und zofft sich mit Schiri - auch Kerber weiter

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Zverev siegt und zofft sich mit Schiri - auch Kerber weiter
Zverev siegt und zofft sich mit Schiri - auch Kerber weiter

Nach seinem Spaziergang in die zweite Runde von Wimbledon hatte Alexander Zverev plötzlich Stress. Im Schnelldurchgang hatte die deutsche Nummer eins soeben den Niederländer Tallon Griekspoor abgefertigt, und ebenso schnell musste er dann auch los. (Wimbledon 2021: Spielplan und Ergebnisse)

Denn Zverev hatte seine Tennis-Kollegen zum "Rudelgucken" für das EM-Highlight zwischen Deutschland und England eingeladen. Und während der Hamburger ins Hotel eilte, feierte auch Angelique Kerber einen gelungenen Start in den Rasen-Klassiker.

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Zwei Stunden vor dem Achtelfinale zwischen den beiden Fußball-Erzrivalen in London hatte der Weltranglistensechste Zverev keine Probleme gegen den Qualifikanten Griekspoor, nach 1:29 Stunden machte der French-Open-Halbfinalist das 6:3, 6:4, 6:1 perfekt.

Kerber folgt Zverev in die 2. Runde

Direkt im Anschluss zog auch Kerber, die 2018 auf dem "heiligen Rasen" triumphiert hatte, durch ein 6:4, 6:3 gegen die Serbin Nina Stojanovic in die zweite Runde ein - nach zuletzt drei Auftaktpleiten bei Grand Slams in Serie.

Zverev trotzte dabei sogar dem Druck und den Frotzeleien seiner deutschen Tennisfreunde. "Ich habe ein bisschen Ärger von denen bekommen: Jetzt spiel nicht wieder fünf Sätze, wie immer in der ersten Runde, sondern mach mal ein bisschen schneller", erzählte der 24-Jährige grinsend.

Noch auf dem Court hatte er die heikle Frage nach dem Ausgang des EM-Achtelfinales souverän umschifft. "Wenn ich eine Antwort gebe, werde ich vom Platz gebuht", scherzte er - und erntete die Lacher des britischen Publikums.

Gleichzeitig unterstrich der an Position vier gesetzte Zverev auch seine Ambitionen beim Rasen-Klassiker, bei dem er erst einmal ins Achtelfinale gekommen war. Eine peinliche Erstrundenpleite wie vor zwei Jahren geriet zu keiner Sekunde in den Bereich des Möglichen. (Kalender der ATP-Saison 2021)

Zverev legt sich mit Schiedsrichter an

Zu konzentriert agierte der Hamburger, zu stark kam der Aufschlag - 20 Asse standen am Ende zu Buche. Gegner in der zweiten Runde ist der US-Amerikaner Tennys Sandgren.

Gegen Griekspoor konnte sich Zverev, dank der Absagen von Rafael Nadal und Dominic Thiem an Position vier gesetzt, von Beginn an auf seinen Aufschlag verlassen - auf Rasen eine besondere Waffe. Dreimal hatte er zuvor in Wimbledon gegen Qualifikanten gespielt und zweimal verloren - der Niederländer agierte aber auch meist zu nervös und fehlerhaft, um dem fokussiert auftretenden deutschen Favoriten ein Bein zu stellen.

Größere Probleme hatte Zverev nur bei den Diskussionen mit dem Schiedsrichter, ob es denn nun tröpfle oder nicht. Der Deutsche forderte mehrfach, dass das Dach geschlossen wird - und bekam schließlich seinen Willen, als der Regen stärker wurde. Auch nach der rund 20-minütiger Unterbrechung blieb Zverev der bessere Spieler.

Kerber kämpft sich nach Fehlstart ins Match

Kerber brauchte hingegen etwas mehr Anlaufzeit gegen Stojanovic, die Nummer 86 der Welt, und lag schnell 0:3 zurück. Doch mit dem Selbstvertrauen ihres Turniersiegs am Samstag in Bad Homburg - dem ersten seit ihrem Wimbledonsieg 2018 - kämpfte sich die 33-Jährige über ihren guten Aufschlag zurück und spielte gegen die auf Rasen deutlich unerfahrenere Stojanovic (24) ihre Routine. Nach 1:24 Stunden durfte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin jubeln. (Alles Wichtige zum Tennis)

"An diesen magischen Ort zurückzukommen, ist immer großartig", sagte Kerber, die in den zehn Anläufen seit ihrem Wimbledonsieg fünfmal in der ersten Runde ausgeschieden war: "Ich liebe es, auf Gras zu spielen. Vor allem hier in Wimbledon." Nun trifft sie in der zweiten Runde auf Sara Sorribes (Spanien) oder Ana Konjuh (Kroatien).

Petkovic weiter, Barthel und Kohlschreiber raus

Auch Andrea Petkovic erreichte durch ein 6:4, 6:3 gegen die Italienerin Jasmine Paolini die zweite Runde. Philipp Kohlschreiber verpasste indes nach einem Fünfsatz-Fight eine Überraschung gegen den Kanadier Denis Shapovalov (Nr. 10).

Zuvor war Mona Barthel durch ein 7:6 (7:2), 3:6, 3:6 gegen die Chinesin Zhu Lin ausgeschieden. Während anschließend der Regen für eine lange Pause auf den Außenplätzen sorgte, wurden Kerber und Zverev wie auch anschließend Jan-Lennard Struff gegen den Weltranglisten-Zweiten Daniil Medwedew (Russland) auf dem überdachten Court No. 1 nicht von den typischen Verzögerungen beeinflusst.

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