Kamera stört! Zverev bei Sieg frustriert

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Kamera stört! Zverev bei Sieg frustriert
Kamera stört! Zverev bei Sieg frustriert
Kamera stört! Zverev bei Sieg frustriert

Deutschlands Topspieler Alexander Zverev ist beim olympischen Tennisturnier souverän ins Achtelfinale eingezogen. Der Weltranglistenfünfte aus Hamburg hielt den 108 Plätze schlechter klassierten Kolumbianer Daniel Elahi Galan am Montag auf dem Centre Court in Tokio bestens in Schach und feierte nach 70 Minuten ein ungefährdetes 6:2, 6:2. Zverev ließ keine einzige Breakchance zu und musste nicht einmal großartig glänzen.

„Es war ein relativ positives Match für mich“, sagte der an Position vier gesetzte Zverev, der eine Medaille als Ziel ausgegeben hat und auch im Doppel mit Jan-Lennard Struff im Achtelfinale steht: „Du musst hier aggressiv spielen, du musst viel mit dem Aufschlag machen. Das hat heute relativ gut geklappt.“

Zverev-Problem mit Kamera

Zverev überstand dabei auch Probleme mit der Spidercam, die zwischenzeitlich nur knapp über seinem Kopf schwirrte. Der verärgerte deutsche Star schoss deswegen einen Ball auf die Tribüne.

„Die war drei Meter über mir, ich habe beim Ballwurf fast das Drahtseil getroffen“, sagte Zverev laut Bild: „Die hing einfach zu tief.“

Auch mit dem Schiedsrichter hatte er sich deswegen einen Disput geliefert, weil dieser beteuert hatte, die Kamera habe die richtige Höhe. „Dann würde ich sie ja nicht fast berühren beim Ballwurf“, konterte Zverev.

Struff gegen Djokovic gefordert

Erstmals richtig gefordert dürfte Zverev bei seinem Olympia-Debüt im Achtelfinale werden, dort wartet der Georgier Nikolos Basilaschwili als erster namhafter Gegner. Wie Zverev hat auch er in dieser Saison schon zwei Turniere auf der ATP-Tour gewonnen, darunter das Sandplatzturnier in München. „Gegen Basilaschwili habe ich schon extrem schwere Matches gehabt“, sagte Zverev, der im direkten Vergleich 2:1 führt.

Neben Zverev haben am Montag auch Struff und Dominik Koepfer (Furtwangen) die Chance, in ihr erstes Olympia-Achtelfinale einzuziehen. Struff steht im letzten Match des Tages auf dem Centre Court aber eine Mammutaufgabe bevor: Er trifft auf den serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic, der alle bisherigen drei Grand-Slam-Turniere der Saison gewonnen hat. Deutlich bessere Chancen auf dem Papier hat Koepfer gegen den Australier Max Purcell.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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