Erster Sieg! Zverev ohne Makel in Runde zwei - Geldstrafe droht

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Sport1

Mit seinem ersten Sieg in diesem Jahr hat Alexander Zverev sein Auftaktmatch bei den Australian Open überstanden.


Der an Nummer sieben gesetzte Hamburger setzte sich in der Night Session in der Margaret Court Arena mit 6:4, 7:6 (7:4), 6:3 gegen den unbequemen Italiener Marco Cecchinato durch. Nach der Partie sorgte er für Begeisterungsstürme bei den Zuschauern als er ankündigte, für jeden seiner Siege in Melbourne 10.000 Dollar an die Opfer der Buschbrände in Australien spenden zu wollen. 

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Zverev will Millionen spenden bei Turniersieg

Für den Fall, dass er das Turnier gewänne, würde er sogar sein gesamtes Preisgeld abgeben, ergänzte der Weltranglistensiebte. Der Sieger in Melbourne erhält umgerechnet rund 2,55 Millionen Euro.

Nach dem miserablen Auftritten beim ATP Cup mit drei Niederlagen in drei Gruppenspielen wirkte Zverev gefestigter. Nicht immer lief für den 22-Jährigen gegen die Nummer 77 der Weltrangliste alles nach Wunsch, allerdings ließ er sich auch durch Breaks nicht aus der Ruhe bringen. "Ich habe konstanter gespielt, es war viel besser als beim ATP Cup", sagte Zverev, der eingestand: "Das war nicht mein bestes Tennis, aber immerhin ein Anfang. Ich bin glücklich, in der zweiten Runde zu stehen."

Zverev droht Geldstrafe nach T-Shirt-Ärger

Vor dem Match handelte sich Zverev zunächst Ärger ein, weil er im Trainings-T-Shirt mit zu großer Sponsoren-Aufschrift auf den Platz kam. Obwohl er sich hastig umzog, teilte ihm Schiedsrichter Jaime Campistol (Spanien) mit: "Ich muss das melden." Zverev wird wohl eine Geldstrafe bekommen für das Textilvergehen. "Ich habe das zu spät bemerkt", sagte Zverev zu seinem Fauxpas.

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Ärger auf dem Platz korrigierte Zverev schnell: Den Aufschlagverlust zum 2:4 folgte das Rebreak sowie ein weiteres Break zum 5:4. Der Satzgewinn war bei eigenem Service danach Formsache. Im zweiten Satz verlor Zverev den Aufschlag zum 3:5 - schaffte aber erneut das Rebreak und setzte sich im Tiebreak durch.


Der Weg zum Sieg war auch danach kein Spaziergang für Zverev. Cecchinato, der mit Ausnahme beim Halbfinaleinzug bei den French Open 2018 nie die erste Runde bei einem Grand Slam überstanden hat, streute vor allem immer wieder lästige Stoppbälle ein. Zverev aber behielt die Nerven.

 

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