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Zverevs Ex-Manager packt aus

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Zverevs Ex-Manager packt aus
Zverevs Ex-Manager packt aus

Patricio Apey war bei dem rasanten Aufstieg von Alexander Zverev aus der Jugend in die Weltspitze von Beginn an dabei.

Von 2012 bis 2019 war er Manager des deutschen Tennis-Stars.

Doch am Ende zerstritten sich die beiden, Zverev kündigte seinem Wegbegleiter trotz Vertrags und lieferte sich eine juristische Auseinandersetzung.

Zverev und Apey im Rechtsstreit

Zverevs Ex-Manager lenkte schließlich ein, weshalb es zu einem außergerichtlichen Vergleich und nicht zu einer Verhandlung kam.

Apey pochte auf den bis 2023 laufenden Vertrag, doch Zverev war 2018 trotz laufender Vereinbarung mit dem Manager zur Agentur Team 8 von Roger Federer und Tony Godsick gewechselt.

Im Portal Clay Historias de Tennis äußert sich der Chilene nun über seinen Ex-Schützling.

„Als er mit mir auf Platz 3 der Weltrangliste stand mit sieben außergewöhnlichen Werbeverträgen, überzeugte ihn jemand, dass das Gras auf der anderen Seite grüner ist“, erklärt der 82-Jährige.

Apey fühlte sich von Zverev belogen

Er fügt an: „Wenn er zu mir gesagt hätte: ‚Schau, da ist Federer und ich will mit ihnen gehen‘... Ich hätte selbst für ihn an deren Tür geklopft und gesagt: ‚Hier ist er. Er ist ein guter Junge, sensibel. Und achten Sie auf Ihr Ego, es ist groß‘. Aber er und seine Eltern haben anderes erzählt.“

Weil sich der Ex-Trainer von Stars wie Gabriela Sabatini, Guillermo Coria oder Fernando González aber gegen das Ende der Zusammenarbeit mit Zverev wehrte, habe der Deutsche in den Sozialen Medien gegen Apey ausgeteilt - und es kam zu einer Klage des Managers. So Apeys Version.

„Die Zeit verging, und alle Gerichtsverfahren wurden mitten in der Pandemie verzögert. Zu seinem Leidwesen ging das Ganze jedoch schief. Also haben wir uns schließlich geeinigt und die Klage fallen gelassen“, sagte Apey.

Er ist mit der Einigung von Ende 2020 zufrieden.

Apey nun Manager von Tsitsipas

„Es gibt Stimmen, die sagen, es war fair, und es gibt Stimmen, die sagen, es war nicht fair. Wenn man sich die Vergangenheit ansieht, sind die Dinge sehr klar: Vor zwei, drei Jahren hatte er sieben Verträge, und soweit ich weiß, hat er jetzt noch einen“, kommentiert der Chilene.

Er zeigt sich sogar versöhnlich: „Ich habe kein Problem mit ihm. Dinge passieren, er muss seine Gründe haben.“

Apey hat mittlerweile auch einen neuen Klienten: Stefanos Tsitsipas. Der Grieche ist einer der größten Konkurrenten von Zverev.

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