Zwölf Klubs wollten ihn: Nübel lehnte Barca-Angebot ab

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Seit kurzem ist es offiziell: Alexander Nübel hat sich für den Schritt zum FC Bayern entschieden.

Dort wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit auf absehbare Zeit den Vertreter von Stammtorhüter Manuel Neuer geben. Der Wechsel erfolgt im Sommer, er unterschrieb für fünf Jahre.

Dabei standen dem Torhüter des FC Schalke noch viele andere Türen offen. Wie der Spiegel berichtet, waren ganze zwölf Vereine an den Diensten des 23-Jährigen interessiert. Darunter befanden sich offenbar auch einige Schwergewichte des europäischen Spitzenfußballs.

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Unter anderem Atlético Madrid, Manchester United, AC Mailand und auch der FC Barcelona sollen bei Nübel angeklopft haben.

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Allerdings wäre es bei diesen Klubs wohl ähnlich schwierig wie beim FC Bayern, als Keeper an Spielminuten zu kommen. Bei Atlético hält Jan Oblak äußerst verlässlich, ManUnited verlängerte den Vertrag von David de Gea erst vor kurzem, bei Milan steht mit Ginaluigi Donnarumma ein aufstrebender Top-Torwart zwischen den Pfosten und bei Barca ist Marc-Andre Ter Stegen in Topform.

"Er hat sich den schwersten Weg ausgesucht"

Weil Nübel jedoch im Sommer ablösefrei zu haben gewesen wäre, wurden die Topklubs dennoch vorstellig. Nübel habe sich allerdings nur mit vier Optionen näher befasst – unter anderem mit Barcelona.

Der Plan der Katalanen habe ihm jedoch nicht zugesagt: Offenbar wollte Barca den baldigen Bayern-Spieler langfristig an den FC Valencia ausleihen. Nübel wollte aber offenbar lieber gleich zu einem absoluten Topklub gehen – auch wenn er dafür nun den Weg auf die Ersatzbank antreten muss.


"Er soll reinwachsen in eine solche Topmannschaft", sagte ein namentlich nicht genannter Nübel-Vertrauter im Gespräch mit dem Spiegel. Der Qualitäts-Unterschied zu Neuer sei Nübel bewusst: "Aber er kann in ein, zwei Jahren auf dieses Niveau kommen."

Der Nübel-Vertraute weiter: "Er hat sich den schwersten Weg ausgesucht, aber er kann damit auch sehr vieles gewinnen."

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