Zwanziger: Klage gegen Freshfields "völlig belanglos"

SID
Freshfields-Bericht: Zwanziger-Klage abgewiesen

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat seine Klage gegen die Frankfurter Wirtschaftskanzlei Freshfields als "völlig belanglos" bezeichnet. Die Kanzlei war vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Aufklärung des Skandals um die WM-Vergabe 2006 beauftragt worden.
"Ich bin nicht der Rache-Engel. Ich will nicht den DFB bekämpfen, ich habe keinen Hass", sagte der 71-Jährige am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Diez. Zwanziger beanstandet lediglich eine Passage aus dem Freshfields-Untersuchungsbericht, die im Zusammenhang mit der ominösen Zahlung des DFB von 6,7 Millionen Euro steht.
"In dem Bericht steht an prominenter Stelle, dass das WM-Organisationskomitee 2006, dem Theo Zwanziger angehörte, die Gremien bewusst getäuscht und Zahlungen verschleiert habe", sagte Zwanziger-Anwalt Hans-Jörg Metz: "Weiter hinten steht dann, dass dies vielleicht doch nicht so war. Der Bericht pauschaliert." Zwanziger ergänzte: "Ich habe nicht getäuscht."


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