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Zwayer geht auf Bellingham zu

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Zwayer geht auf Bellingham zu
Zwayer geht auf Bellingham zu

Die Wogen sind keineswegs geglättet: (Champions League: Borussia Dortmund - Besiktas Istanbul ab 21 Uhr im LIVETICKER)

Ungeachtet der durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängten Strafe gegen Jude Bellingham, schwelt die Debatte um den Jungstar von Borussia Dortmund weiter.

Bellingham war für seine ätzende Schiedsrichter-Schelte gegen Felix Zwayer vergleichsweise glimpflich davongekommen. Anstatt eine Sperre abzusitzen, muss Bellingham 40.000 Euro berappen.

Nun wehrte sich der betroffene Zwayer in der Bild gegen Bellinghams Worte („Du gibst einem Schiedsrichter, der in Spielmanipulationen verwickelt war, das wichtigste Spiel Deutschlands. Was erwartest du?“). (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Der BVB-Shootingstar hatte den Unparteiischen in Zusammenhang mit einer Elfmeter-Entscheidung im Topspiel gegen den FC Bayern auf Zwayers Verwicklung in den 17 Jahre zurückliegen Wettskandal um den damaligen Schiedsrichter Robert Hoyzer gerückt. (BERICHT: Bellingham macht brisante Zwayer-Aussage)

„Die Aussage erweckt bewusst den falschen Eindruck, ich hätte das Spiel nicht nach bestem Wissen und Gewissen geleitet. Sie ist persönlich, verunglimpfend und respektlos“, konterte Zwayer den Dortmunder. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zwayer geht auf BVB-Star Bellingham zu

Und fügte an: „Selbst wenn man sich in die subjektive, von Emotionen geprägte Perspektive versetzt, bleibt die Aussage fernab jeglicher fachlicher oder sachlicher Kritik. Insbesondere die rhetorische Schlussfolgerung auf die Gegenwart und Zukunft: „What do you expect“ (Was erwartest du? - Anm. die Red.) hat beleidigenden und verleumderischen Charakter. Das darf so nicht stehenbleiben.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

2004 hatte Zwayer den Akten zufolge als Assistent Geld vom Drahtzieher Robert Hoyzer angenommen. Später deckte er den Skandal mit auf, eine Manipulation wurde ihm trotz Sperre nie nachgewiesen.

Die unterstrich nun auch Zwayer: „Ich habe als junger Mann den Fehler gemacht, nicht sofort, sondern erst nach zu langer Überlegung einen Vorfall anzuzeigen. Das war falsch und ich bin dafür bestraft worden. Damit muss es dann aber auch gut sein.“ (NEWS: Das ist die BVB-Bilanz unter Zwayer)

„Nicht Hass schüren“: So reagiert Zwayer auf Bellingham

Auch die „Strahlkraft“ auf den Amateurbereich sei zu bedenken. „Ich sorge mich um die Verrohung im Umgang mit allen Schiedsrichtern – auch mir – abseits des Platzes, vor allem auch in den sozialen Medien“, sagte Zwayer: „Ich frage mich persönlich, wo Respekt und Fair Play bleiben.“

Seiner Meinung nach solle Sport „verbinden und nicht Hass schüren.“

Auch wenn Bellinghams Verbal-Attacke für Zwayer noch nicht abgehakt ist - rechtliche Schritte plant der Berliner Referee allerdings nicht. „Ich möchte das am liebsten in einem persönlichen Gespräch mit Jude Bellingham klären und habe gegenüber Borussia Dortmund ein solches angeboten.“

Es gehe ihm nicht „um Bestrafung, sondern um die Einsicht, dass er zu weit gegangen ist. Eine aufrichtige Entschuldigung würde ich annehmen.“

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