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Wie ein kleiner Ex-Baseballer die NFL schockt

·Lesedauer: 3 Min.
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Wie ein kleiner Ex-Baseballer die NFL schockt
Wie ein kleiner Ex-Baseballer die NFL schockt

Im Februar 2019 traf Kyler Murray eine Entscheidung, die große Folgen hatte.

Er entschied sich gegen eine Baseball-Karriere und musste vorübergehend ein Leben als Millionär aufgeben. Denn: Die Oakland Athletics hatten ihn 2018 im Draft der MLB ausgewählt und 4,5 Millionen Dollar Handgeld gezahlt. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

Wenig später musste Murray die Summe wieder abtreten. Er hatte sich stattdessen für ein Leben als Football-Star entschieden und schloss sich wenig später den Arizona Cardinals an.

Murray schrieb US-Sport-Geschichte

Dabei schrieb der Youngster doppelt Geschichte. Weil Murray an erster Stelle ausgewählt wurde, wurde er zum ersten Spieler, der in zwei US-Profiligen in der ersten Runde ausgewählt wurde. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Zudem wurde er zum kleinsten Quarterback der NFL-Geschichte, der je in der ersten Runde der Talenteziehung von einem Team geholt wurde.

Murray galt mit seinen 1,78 Metern als viel zu klein. In der NFL gab es bei Experten jahrelang die Regel, dass Spielmacher mindestens 1,85 Meter groß und stabil gebaut sein müssen.

Murray straft seine Kritiker aber seit seinem Einstieg bei den Cardinals lügen. Nun gilt er sogar mit seinem Team als Favorit für den Super Bowl!

Cardinals sind in NFL-Saison perfekt gestartet

So ist nur eines der 32 Teams perfekt mit vier Siegen gestartet: Arizona. Am vergangenen Wochenende setzte die Franchise angeführt vom überragenden Murray beim 37:20 gegen den Titelaspiranten Los Angeles Rams ein fettes Ausrufezeichen.

Im Rennen um den MVP-Titel der Liga hat Murray nach der Gala nun sogar Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs) bei den Buchmachern in den USA überholt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Bewundert wird der Spielmacher für seine schnellen Beine. So kann er seine Gegenspieler reihenweise stehen lassen und sich auch aus aussichtslosen Situationen befreien. Dreimal spazierte Murray diese Saison bereits selbst in die Endzone.

Gemeinsam mit den Runningbacks James Conner und Chase Edmonds bildet er ein nahezu unaufhaltsames Lauf-Trio. Die Rams bekamen es mit 216 Yards und zwei Touchdowns nach Läufen zu spüren.

Murray nicht zu stoppen

Aber im Gegensatz zu Quarterback-Kollege Lamar Jackson (Baltimore Ravens) kann Murray auch jederzeit eine gesamte Defensive mit seinen Pässen aushebeln.

Mit 1273 Yards nach Pässen und mit neun Touchdowns gehört er auch in diesen Kategorien zu den Top-Stars.

„Wir haben gefährliche Waffen“, sagte Murray. Der Star fasste die Stärken nach dem Rams-Spiel zusammen: „Ich kann den Ball bewegen, unsere O-Line hat sich den Arsch aufgerissen, die Verteidigung hat gut gespielt.“ Er untertreibt nicht. Arizona hat die beste Offensive der Liga!

Die Cardinals sind sogar so stark, dass sie sich auf Rekordjagd befinden. Sie sind erst das 13. Team, das in den ersten vier Spielen gewann und immer mehr als 30 Punkte erzielte.

Cardinals: Green, Hopkins, Watt unterstützen Murray

Dabei profitiert Murray, Sohn eines Quarterback-Trainers und Neffe eines ehemaligen Baseball-Stars, vor allem von den Neuzugängen der vergangenen beiden Jahre.

DeAndre Hopkins (29) holten die Cardinals 2020 von den Houston Texans. In diesem Sommer kam dann auch noch A.J. Green (33). Die beiden erfahrenen Stars gehören seit mehreren Jahren zu den besten Receivern der Liga und fangen quasi jeden Murray-Pass.

In der Defensive sorgte Arizona zudem mit der Verpflichtung von J.J. Watt vor wenigen Monaten für eine dicke Überraschung. Der 31 Jahre alte Defensive End unterzeichnete einen 31-Millionen-Dollar-Vertrag für zwei Jahre, wobei 23 Millionen garantiert sind.

Schon früh erkannte das Team dank des Trios um Murray, dass viel möglich ist. „Ich denke, wir bauen etwas besonderes auf“, meinte Cornerback Byron Murphy Junior.

Eines gilt jedenfalls als sicher: Für Murray wird die dritte Saison in der NFL seine beste. Bisher hatte er die Playoffs mit fünf Siegen in der Premierenspielzeit und acht Erfolgen in der vergangenen Saison klar verpasst.

Diese Saison dreht Murray noch viel mehr auf. Die Kritiker reden längst nicht mehr von dem zu kleinen Körper.

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